Da bei Patienten mit Divertikulitis

häufig eine gestörte Darmflora anzutreffen
ist, beziehen ganzheitlich arbeitende Therapeuten eine Darmsanierung mit in
das Behandlungskonzept ein. Aus naturheilkundlicher Sicht soll eine Dysbiose
der Darmflora sogar ursächlich an der Entstehung der Divertikulitis beteiligt
sein. Sie gehen zudem davon aus, dass sich nicht nur die Divertikulitis aus
einer Dysbiose heraus entwickeln kann, sondern auch Colitis ulcerosa, Morbus
Crohn, Zöliakie bis hin zu Darmkrebs.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte von Patienten

die durch
eine Darmsanierung ihre Divertikulitis deutlich verbessern und die Remissionen
verlängern konnten. Auch auf schulmedizinischer Ebene gibt es erste Ansätze,
durch die Sanierung der Darmflora die Behandlung von Divertikulitis
erfolgreicher zu gestalten. Um zu überprüfen, welche Bakterien vermindert sind oder welche schädlichen Mitbewohner Überhand genommen haben, sollte man den Zustand der
Darmflora anhand einer Stuhlprobe in darauf spezialisierten Laboren
untersuchen lassen.
Wird hierdurch festgestellt, dass im Darm zu wenige
gesundheitsfördernde Bakterien vorhanden sind (z. B. Laktobazillen und
Bifidobakterien) und schädliche Darmbewohner wie z. B. Fäulnisbakterien,
Candida und Parasiten Überhand genommen haben, ist die Zuführung
entsprechender Bakterien wichtig.

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