Ballaststoffe bei Divertikulitis – chronische Phase

Ballaststoffe bei Divertikulitis

Bei der Divertikulitis ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, erneute Schübe
zu vermeiden, Verstopfung zu verhindern und für einen leichten und regelmäßigen
Stuhlgang zu sorgen. Um dies zu erreichen, sollte während der
chronischen Phasen ballaststoffreiche Kost verzehrt werden. Denn sie ist in der
Lage, die Transitzeit der Nahrungsmittel wesentlich zu verkürzen.

Schon so manche Darmoperation konnte überflüssig gemacht werden, indem
rechtzeitig für eine ballaststoffreiche Ernährung gesorgt wurde.

Ballaststoff gleich Ballaststoff?

Bei den Ballaststoffen unterscheidet man zwischen wasserlöslichen und wasserunlöslichen.
Während die wasserlöslichen (u. a. Dextrine, Pektin, Johannisbrotkernmehl)
fast komplett im Darm abgebaut werden, geschieht dies bei
den wasserunlöslichen (Cellulose) nur zu einem geringen Teil.
Um Verstopfung zu vermeiden, sollte es Ihr tägliches Ziel sein, möglichst 40 g
Ballaststoffe über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.
Wenn Sie beispielsweise ein Frühstücksmüsli und 2 frische Früchte verzehren,
haben Sie bereits 20 g geschafft. Sie sehen, dass es also so schwierig gar
nicht ist, seine tägliche Ration zu erreichen.

Eine Tagesration während der chronischen Phase könnte
zum Beispiel so aussehen:

5 Scheiben Vollkornbrot (250 g) = 20 g Ballaststoffe

3 Kartoffeln (200 g) = 4 g Ballaststoffe

2 Äpfel ungeschält (200 g) = 6 g Ballaststoffe

1 Birne ungeschält = 3 g Ballaststoffe

50 g Haferflocken = 4,5 g Ballaststoffe

1 Banane = 2 g Ballaststoffe

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Gesamtmenge = 39,5 g Ballaststoffe

Die Ballaststoff-Tabelle für die tägliche Planung der benötigten Zufuhr finden Sie in unserem Buch “Richtig kochen bei Divertikulitis”.

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