Süßungsmittel und Divertikulitis – Was Sie wissen sollten

Agavendicksaft

Agavendicksaft wird aus der Agavenpflanze hergestellt und ist ein natürliches
Süßungsmittel, das immer bekannter wird. Die Intensität der Süße ist etwas
höher als die des Haushaltzuckers, hat allerdings weniger Kalorien. Agavendicksaft
verfügt über einen hohen Anteil an Fruktose.

Ahornsirup

Ahornsirup wird hauptsächlich in Kanada produziert, wo er aus bestimmten
Arten von Ahornbäumen gewonnen und traditionell seit Jahrtausenden von
den Indianern verwendet wird.
Ahornsirup ist relativ zähflüssig und enthält überwiegend Saccharose. Die
Qualität des Sirups ist stark abhängig von der Erntezeit. Während zu Beginn
der Ernte gewonnener Sirup eine klare und milde Konsistenz aufweist, ist der
später geerntete Sirup deutlich dunkler und geschmacksintensiver.
Sobald die Flasche angebrochen ist, muss sie kühl aufbewahrt werden. Die
Haltbarkeit lässt sich verlängern, indem man den Ahornsirup portionsweise
einfriert.

Acesulfam K

Acesulfam K ist ein Süßstoff mit einer Süßkraft, die 200 mal stärker als Haushaltszucker
ist. Da er fast kalorienfrei ist, wird er gern für Abnehmprodukte
verwendet. Er ist hitzestabil und somit zum Backen und Kochen geeignet. In
hohen Dosierungen vermindert sich die Süßkraft, und ein metallischer Beigeschmack
stellt sich ein.

Aspartam

Hinter der E-Nummer E951 verbirgt sich dieser weit verbreitete künstlich hergestellte
Süßstoff. Er ist 200 mal stärker als Haushaltszucker und ist zum
Backen und Kochen meistens nicht geeignet, weil er bei hohen Temperaturen
ab 200 °C zerfällt. Aspartam wird auch als NutraSweet, Assugrin oder
Canderel bezeichnet und ist 200 mal süßer als Haushaltszucker.
Abgesehen davon sollte Aspartam grundsätzlich gemieden werden, denn
dieser Zuckeraustauschstoff ist aus verschiedenen Gründen auch für Gesunde
ungesund, auch wenn die Hersteller gerne versuchen, uns vom Gegenteil zu
überzeugen.
Leider hat sich Aspartam im Laufe der Jahre ein allzu positives Image erarbeitet.
Dass Aspartam alles andere als gesund ist, ist in einschlägigen Kreisen durchaus
bekannt und wurde sogar durch die amerikanische Zulassungsbehörde für
Lebensmittel und Medikamente veröffentlicht. Demnach sind fast 100 Symptome
dokumentiert, die mit einem Aspartamverzehr in Verbindung stehen
können wie beispielsweise Gewichtszunahme, Haarausfall, Schwindel und
Chronische Müdigkeit.

Brauner Zucker

Bei diesem Zucker scheint einer der größten Irrtümer vorzuliegen, wenn es um
Süßungsmittel geht. Um sich gesünder zu ernähren, wird der weiße Haushaltszucker
gerne gegen diese angeblich viel gesündere Variante, den braunen
Zucker, ausgetauscht. Dabei ist brauner Zucker keineswegs gesünder als
normaler Haushaltszucker.
Brauner Zucker entsteht bei der Herstellung von Zucker als Zwischenprodukt,
bei dem in der Herstellungsphase die letzte Reinigungsstufe ausgelassen wird.
So haftet an ihm brauner Sirup, der dem Zucker die Farbe und die klebrige
Konsistenz verleiht.

Cyclamat

Der Süßstoff Cyclamat ist bis zu 70 mal stärker als Haushaltszucker und ist
aufgrund der Hitzestabilität zum Backen und Kochen geeignet. Cyclamat wird
mit der E-Nummer E 952 gekennzeichnet und ist in den USA grundsätzlich, in
der EU nur in Bonbons und Kaugummi verboten. Bei Tierversuchen wurde
festgestellt, dass Cyclamat zu Zellveränderungen und Blasenkrebs führen
kann.

Dinkelsirup

Dinkelsirup ist noch relativ unbekannt und wird nur von wenigen Spezialisten
angeboten. Die lang- und mittelkettigen Kohlenhydrate werden nur sehr langsam
vom Blut aufgenommen.

Honig

Honig ist ein Gemisch aus Fructose und Glukose und gilt als das älteste
bekannteste Süßungsmittel, das uns die Natur bereitstellt. Honig wird
bekanntermaßen von Bienen aus dem Blütennektar gewonnen.
Je nachdem, in welchen Regionen die Bienen ihren Nektar sammeln, wird der
Honig z. B. als Rapshonig, Akazienhonig oder Wildblütenhonig bezeichnet. Als
besonders hochwertig gilt der neuseeländische Manukahonig.
Zum Backen muss allerdings nicht der teuerste Honig verwendet werden, die
preiswerteren Sorten erfüllen hier ihren Zweck. Achten Sie jedoch darauf, dass
der Eigengeschmack des Honigs nicht zu intensiv ist, damit der Honiggeschmack
nicht zu dominant wird.

Milchzucker (Laktose)

Milchzucker ist Bestandteil von Milch und besteht aus Glukose und Galaktose.
Milchzucker wird oft als Zusatzstoff für Nahrungsmittel und Medikamente
verwendet, kann aber auch als Süßungsmittel beim Backen und Kochen eingesetzt
werden. Da die Süßkraft deutlich geringer ist als bei den meisten
anderen Süßungsmitteln, sind in der Regel größere Mengen erforderlich.

Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber “Divertikulitis-die unterschätzte Krankheit”

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