Bei dem Großteil (70 %) der Divertikelträger kommt es lebenslänglich zu
keinen Symptomen oder Beschwerden. Nur bei ca. 30 % treten diese auf-Der Patient leidet an Divertikulitis.

Was einerseits erfreulich sein kann, wird andererseits möglicherweise
gefährlich, weil die Entdeckung der Erkrankung vielfach erst spät erfolgt.

Häufig verursachen Divertikel nämlich zunächst keine Beschwerden und
bleiben völlig symptomfrei. Kommt es dann jedoch zu Entzündungen der zuvor
nicht entdeckten Divertikel, so kann dies zu vielfältigen und mitunter
gefährlichen und schmerzhaften Begleiterscheinungen führen.
Als typisches Leitsymptom gelten plötzlich auftretende krampfartige
Schmerzen im linken unteren Bereich des Bauches. Seltener treten die
Bauchschmerzen zuerst mild auf und steigern sich im Laufe von mehreren
Tagen.

Während es bei Betroffenen in den westlichen Industrieländern zu
Bauchschmerzen in der linken Seite kommt, treten die Schmerzen bei
afrikanischen und asiatischen Patienten meistens auf der rechten Seite auf.

Eine Betroffene berichtet:
»So besiegte ich meine Divertikulitis.«


Da die Bauchschmerzen in ihrer Art sehr denen einer Blinddarmentzündung
entsprechen, wird das Beschwerdebild häufig auch als linksseitige Blinddarmentzündung
bezeichnet. Einige der Symptome treten aufgrund von lokalen
Verengungen auf, durch die Divertikel im Darm entstehen.

Bei akuten kommt es zu folgenden Symptomen:
- starke Bauchkrämpfe besonders auf der linken Seite
- Übelkeit
- Veränderungen der Verdauung in Form von Verstopfung, Durchfall oder
dünner Stuhlgang
- Schüttelfrost
- Fieber
- Völlegefühl
- rektale Blutungen (selten)
- Blähungen (selten)
- Abszesse
- Fisteln
- Stuhl im Blut
- Schmerzen beim Wasserlassen
- Bauchfellentzündung

Bei akuten kommt es zu folgenden Symptomen:

- starke Bauchkrämpfe besonders auf der linken Seite

- Übelkeit

- Veränderungen der Verdauung in Form von Verstopfung, Durchfall oder dünner Stuhlgang

- Schüttelfrost

- Fieber

- Völlegefühl

- rektale Blutungen (selten)

- Blähungen (selten)

- Abszesse

- Fisteln

- Blut im Stuhl

- Schmerzen beim Wasserlassen

- Bauchfellentzündung

Eine Betroffene berichtet:
»So besiegte ich meine Divertikulitis.«

Je nach Ausprägung des akuten Schubes kann es also zu sehr ernsthaften

Beschwerdebildern kommen. Um keine gefährlichen Komplikationen auftreten

zu lassen, ist es also wichtig, dass man sich schnellstmöglich in ärztliche

Behandlung gibt.

Bei anhaltenden Symptomen sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Typischerweise zeigt sich eine Divertikulitis durch dumpfe und nicht kolikartige

Schmerzen zumeist im linken, mitunter auch im rechten Unterbauch. In

einigen Fällen treten Fieber, Unregelmäßigkeiten im Stuhlgang, wie beispielsweise

Verstopfung, Durchfall oder Blähungen, auf. Nicht immer, aber

zumindest in einigen Fällen, kann der erkrankte Darm ertastet werden. Er tritt

dann als schmerzhaft verdickte Walze im Bauch in Erscheinung. Gerade bei

älteren Patienten kommt es mitunter zu Blutungen der Divertikel. Daher sind

auch Blutspuren im Stuhl als mögliches Zeichen für Divertikel zu werten. Da

Blut im Stuhl aber auch ein Zeichen für weitere Erkrankungen sein kann, ist

ein Arztbesuch in diesem Fall unbedingt ratsam.